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bicency

Jetzt hab ich also offiziell den Auftrag bekommen, darüber zu schreiben, was Männer denken, wenn wir Frauen nicht dabei sind. So offiziell wie facebook es eben kundtun kann. Die weibliche Gegenseite zu Herrn Hochrainers Kolumne, sozusagen. Gut. Wie kann man diese Frage wissenschaftlich korrekt beantworten, ohne sich als Mann verkleidet in eine Kneipenrunde zu mischen? Ich warf also diese Frage in den Raum, als meine Freundinnen abends bei mir waren.

 

,,Glaubst du Männer schwärmen?“

,,Über dich? Über uns Frauen? Du meinst, wenn wir nicht Models und nackt auf irgendeinem Kalender abgebildet sind?“

 

Wir können es uns einfach nicht vorstellen. Viel zu oft haben wir die klischeehaften Filme gesehen, in denen Männer sich über ihre Frauen beschweren und sabbernd an der Bar freizügig angezogenen, nun wir wissen alle was gemeint ist, nachsehen.

 

Ich hab noch nie einen wirklich verliebten Mann gesehen. Bitte zweifelt jetzt nicht meine Qualitäten an, ich meine nicht die Männer. Ich meine verliebte männliche Freunde. Meine männlichen Freunde sehen immer gleich aus. Egal was passiert ist. Es wirkt sich lediglich auf den Alkoholpegel aus, den sie sich zuführen werden. Hin und wieder kommen dann wütende Worte rausgesprudelt wie: ,,Sonne. Schlamm. Pe.“ Und am nächsten morgen ist scheinbar alles vergessen. Keine wütenden Statusnachrichten, keine äußere Befindenstrübung ist zu bemerken. Wie es innen aussieht. Das wäre wieder ein anderes Thema. Denn in dieser Hinsicht glaube ich nicht, dass Männer und Frauen sich unterscheiden. Innerlich sind wir alle gleich wütend oder glücklich oder verletzt oder enttäuscht. Es ist die Art, wie wir damit umgehen. Wie wir es mit unserem Ego vereinbaren können, es unseren Freunden erklären, es ihnen mitteilen, wie es uns wirklich geht.

 

,,I stayed with her an extra six months just because her tits were so amazing"
Ein Zitat aus der guten alten Glamour. Ja ich weiß, Trashpaper und so. Aber wenn das doch ein Mann dokumentiert hat? Was soll man sonst glauben?
Dass er mit ihr wegen ihres Humors zusammen war? Wäre bloß ein Plus. Warum sind sonst so viele innerlich scheinbar hohle Damen vergeben die sich ihren Vorbau umbauen ließen?
Besprechen Männer die Gespräche? Oder besprechen sie eher den Sex?

,,Ich denke letzteres."
,,Ich auch."
,,Ja. Wird wohl so sein."
,,Stell dir vor, dass sein bester Freund genau weiß, wie du nackt aussiehst. Und wenn du ihn das nächste Mal siehst, und die beiden sich ansehen und lachen, dann ist es bestimmt wegen deiner Oberschenkeln!“


Wenn ich hin und wieder nur mit Männern unterwegs bin, drehen sich ihre Fragen um folgendes:
,,Hast du das Match gestern gesehen?"
,,Und. Heute schon Sex gehabt?"

Bei Frauen dreht es sich darum:
,,Schon die neuen Schuhe gesehen?"
,,Und. Heute schon Sex gehabt?"


Immerhin wissen wir jetzt eines. Es geht auch um Sex. Immer.

,,I want a harem."
,,You couldn't afford a harem."
,,No but if I had a harem you could just pick one out, do the deed, pat her on the arse, send her back to the harem and watch the James Bond marathon. You wouldn't have to deal with her all the time."

Achso ist das. Teilzeitspaß. Aber wir wollen es meistens ganz oder gar nicht. Nur die Dummen oder Hässlichen geben sich mit einem Mittelding zufrieden.
Oder die richtig, richtig Verliebten. Meine Verbündeten und ich haben uns einige der Zitate angesehen. Männer reden sicher immer davon, wie es wäre, Frauen einfach bestellen zu können. Wie eine Pizza. Eine zum Kochen und Bügeln, eine zum Jammern und Bemitleiden und eine fürs Bett. Wobei letzteres doch sicherlich noch das Angenehmste wäre.

 

,,Your trouble is you keep on rolling the dice. You get a girl who’s a seven, but you keep rolling, hoping you’re going to get a nine. But you might get a four. Me, I’ve got a six, and I’m sticking with her. I’m happy with that.

 

Muss man sich mit weniger zufrieden geben, als man bekommen kann? Geben es Männer zu, wenn sie sich mit diesem „weniger“ zufrieden geben, nur weil sie nicht mehr bekommen? Ich denke Männer reden auch viel über das Aussehen ihrer Freundinnen. Sie vergleiche die Teile wie bei Autos. Und sie geben uns bestimmt Namen wie: Übergangsfrau. Oder denke ich das nur, weil wir das tun?

 

Frauen nehmen das ganze HesaidShesaidThing viel zu ernst. Wir reden generell viel. Sehr viel. Und mindestens die Hälfte der Zeit geht es darüber, was er gesagt hat.

 

Und was wir denken, was er tun wird. Oder gesagt hätte, wenn wir dieses oder jenes darauf geantwortet hätten.

 

 ,,Ich bitte dich. Männer reden maximal zehn Minuten über uns.“

,,Ja. Und dann bestimmt nur darüber, wen sie sonst noch gerne hätten.“

 

 Negative Ansichten, man sieht es liebe Herren.

,,I've got to get rid of this belly."
,,It's not that bad, we'll work on it."
,,Good, because I'm a short guy. And I am not rich enough to bet fat and short."

Schön. Sehr schön, sie machen sich Gedanken über ihren Waschbrettbauch und reden übers Fitnesscenter. Machen sie sich auch Gedanken über ihren IQ? Machen sie sich auch Gedanken darüber, warum die Beziehung ihretwegen nicht funktioniert hat? Er hat sich eingeengt gefühlt, sie wollte etwas zu zweit machen. Er brauchte sein abendliches Bier mit Freunden, sie wollte mit ihm einen DVD-Abend machen. Die meisten Männer können schlechter über ihre Gefühle reden als ihre (Ex)freundinnen. Womöglich gestehen sie ihren Freunden auch nicht die Dinge, die sie falsch gemacht haben sondern nennen eher die Dinge, die sie gestört hatten und letztendlich zum Ende führten. Behalten Männer Fehler lieber für sich, damit das Ego nicht noch mehr Kratzer bekommt? Geht es immer um Hierarchie?

Fragen und manchmal auch neutral gemeinte Aussagen werden von Männern leicht als Kritik missverstanden, als ein Test, ob ihr Status und ihre Stellung auch gerechtfertigt ist. Männer wollen sich ständig beweisen, ihren Freunden von den Eroberungen erzählen, vom erfolgreichen Training. Hauptsache es war gut. gut. gut. Wer erzählt schon gerne schlechte Erlebnisse?

,,Früher haben die Jungs mit 20 die Frau aus dem Tanzkurz geehelicht. Und heute wird dir vorgegaukelt, du hättest 100 Optionen im Leben und solltest die alle mal gelebt haben. Man hat hunderte Kontakte bei Facebook und auch später keinen Schimmer, wen man heiraten soll. So frei und unabhängig, wie wir Männer immer tun, so zerrissen sind wir auch. Die Suche nach der Liebe ist auch so schwer geworden, weil wir so große Angst vor Enttäuschung und Verlust haben. So etwas wie die Leiden des jungen Werther würde sich heute niemand mehr antun. Sobald heute etwas in einer Beziehung nicht rund läuft, ziehen wir doch gleich die Notbremse. Wir kämpfen nicht darum. Wir lassen Menschen nur noch vordergründig an uns ran, belügen uns mit Sätzen wie ,,Ich will mich jetzt noch nicht festlegen." Alles Schutzbehauptungen, weil wir Angst haben, verletzt zu werden. Wir würden so gern alles für die Liebe tun. Doch was genau wollen die Frauen von uns? Wollen sie den Ernährer mit Beschützerinstinkt? Oder fühlen sie sich dann bevormundet, eingeengt? Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich gleichzeitig wilder Kerl sein muss und zivilisierter sensibler Mann, der auch noch Augencremes benutzt."

Nein. Das hat wirklich keine Frau geschrieben.
Denken das Männer? Wenn das Männer denken würden und es wirklich auch zugeben würden, was sie natürlich niemals tun würden, dann hätten sie in unseren Augen angeblich keine Eier. Hat es etwas mit der Emanzipation zu tun dass Männer mittlerweile oft gar nicht mehr wissen, woran sie sind? Die Welt hat sich verändert, wie sie es immer tut. Wir stehen noch am Anfang dieser neuen Dimension in der die Grenzen undefinierbar sind.

 
 

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bicency
19 October 2009 @ 08:08 pm












 
 
bicency
14 October 2009 @ 10:30 am
Jedes mal wenn ich in ein Flugzeug steige, habe ich mich davor mindestens mit 10 Parfüms besprüht. Das ganze geschieht ganz unabsichtlich. Man hat noch eine gute halbe Stunde bis zum Boarding, die Langeweile (oder die Konsumgeilheit – wie auch immer man es nennen mag) übernimmt die Kontrolle. Und so stöbert man durch den Duty Free, (Einschub: ,,Duty-free (engl.), zu deutsch abgabenfrei, bezeichnet die sogenannten „Duty-free-Shops“, Warenhäuser zwischen zwei Zollstellen in denen Waren zu günstigen Preisen angeboten werden, da auf diese kein Zoll sowie keine Mehrwertsteuer oder Verbrauchsteuern erhoben werden.“) und hofft auf vermeintliche Angebote. Die Qual der Wahl. Ich hasse diese Art der Reizüberflutung, wenn man nicht genau weiß, was man will. Ich entscheide mich dann immer für die quer-durch-die-bank-riechen Variante. Jedes zehnte Exemplar wird geöffnet und beschnüffelt. Dazu muss man sagen: Mein Geruchssinn ist äußerst gut ausgeprägt, ich beschwere mich schon bei den kleinsten Abgasdunsten und ich bin für allgemeines Rauchverbot in Discos – aber nach 10 Minuten im Duty Free würde ich ein Wiener Schnitzel nicht von einem Kaffee unterscheiden können, wenn ich mit verbunden Augen davor stände.

 

Und das Schlimmste: Es gibt nicht nur einen Duty Free, nein! An jeder Ecke haben sie einen hingebaut, mit dauergrinsendem Personal das mir ,,behilflich sein möchte“. In Düsseldorf haben sie die Geschäfte teilweise sogar so platziert, dass man DURCH den Duty Free gehen muss zum Gate zu kommen. Ich hab mir dann erstmal eine kleine Flasche Sekt gegönnt. Um 2,95 €.

 
 
bicency
07 October 2009 @ 03:28 pm
Bin ich wirklich unsicher? Oder ist es die Sensationsgeilheit unserer Medienwelt die mich immer wieder zum Grübeln bringt. Wenn auch nicht unbedingt lange und auch nicht immer - aber heute hat sie es geschafft. Wie, das spielt jetzt keine vordergründige Rolle. Ich sag dazu nur ein Stichwort: Bisphenol A. Ich mach es nicht, beunruhigt durchs Leben zu gehen. Ich möchte, wenn schon, ein Schrecken mit Ende. Bitte?

,,Bisphenol A ist ein Xenoestrogen mit estrogenartiger Wirkung und steht im Verdacht, gesundheits- und erbgutschädigend zu sein. Es stört nicht nur die Sexualentwicklung, sondern auch die Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln." Quelle: wikipedia.de

Hat jeder von uns bereits heute zu sich genommen.

,,Alle sind Hammer drauf - keiner baucht mehr Angst zu haben. Keiner wird mehr krank weil wir schon jede Krankheit haben."
(Ja, ich finde es auch traurig dass ich als Quelle Culcha Candela angeben muss.)

Ich weiß nich ob es viele wussten, aber ich hab richtig Angst vor Krankheiten. Besonders vor welchen, die langsam und schleichend aus dem Hinterhalt auftreten. könnten. Schürfwunden finde ich gar nicht mal so schlecht. Früher als Kind fand ich es immer ganz toll, nach dem Grund gefragt zu werden. Hatte wohl schon damals ein großes Aufmerksamkeitsdefizit. Oder so ähnlich.

Ich scheue nicht davor mir blaue Flecken zu holen aber ich habe Angst vor jeder Blutabnahme, vor jeder Erkältung die mich nach Symptomen suchen lässt, laut denen ich mich bereits im Endstadium sämtlicher Seuchen befinde. Ich gebe euch einen wertvollen Tipp. Sucht bei Mandelentzündungen ja nicht nach Netdoktorantworten. Danke!

Angeblich deutet das auf einen möglichen Kontrollverlust hin. Eine unheilbaren Krankheit wäre man ohnmächtig ausgeliefert. Schade, dabei dachte ich immer ich sei relativ stabil? Man könnte dies auch auf Beziehungen assoziieren.

Es ist einfach, die Verbindung zu einer Person zu verlieren. Irgendeine Kleinigkiet, die er sagt, oder tut. Es macht mich wahnsinnig, wenn ich nicht jede Minute meines Lebens glücklich ist. Glück ist... das Häubchen Schlagobers auf einem Bananensplit. Auch wenn ich keines esse. (Nicht der Kalorieren wenig, ich empfinde den Geschmack nur als äußerst... uninteressant.) Ihr wisst verdammt nochmal was ich meine, oder?

,,Aber so einfach funktionierte ich nicht. Ich traue weder dem Glück noch mir selbst über den Weg. Das läuft mir alles zu glatt, so etwas bin ich nicht gewohnt. Ich bin sicher, dass ich recht bald alles kaputtmachen werde. Ich schlafe oft alleine, um mir zu beweisen dass es keinen Unterschied macht. Wir befinden uns in einem Praktikum, die Probezeit ist noch nicht abgelaufen. Er witzelt mit, aber ich sehe in seinen Augen, dass er nichts gegen eine Festanstellung hätte. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich das auch nciht. Ich habe nur schreckliche Angst davor, alles zu versauen. Mich einzulassen und nach ein paar Wochen festzustellen, dass meine Gefühle sich leise davonmachen. Dass ich anfange, mich zu langweilen. Die kleinste Ungereimheit lässt mich panisch werden. Sobald er etwas sagt oder tut, das mir nicht gefällt, kreischt mein Hirn sofort: SIEHSTE SIEHSTE SIEHSTE!! Der verkümmerte noch funktionierende Teil meines Gehirns wirft dann zögerlich ein, dass man nun mal nicht alles an einer Person super finden kann und dass man sich in einer Beziehung auch mal auf die Nüssen gehen darf, aber der hysterische Teil wird dann noch lauter und findet: NEIN! Man muss alles am anderen gut finden. ALLES ALLES ALLES." (Mängelexemplar)

Wird womöglich fortgesetzt. Könnte ewig weiter über generelle Panikmache und den davon begründbaren Teil schreiben. Frage ist, wer das lesen würde.
 
 
bicency
05 October 2009 @ 07:11 pm


Naja. Gekauft kann man nicht sagen. Keine Sorge - ich hab sie nicht gestohlen - habe nur das Glück dass ein Familienmitglied bei Tamaris arbeitet und wir somit immer eine Menge Schuhe zur Auswahl haben.

OVP: 99,95 €
 
 
 
bicency
04 October 2009 @ 09:20 pm
Butler mimt den gänzlich uncharmanten, aber gerade deshalb so anziehenden Fernsehmoderator Mike Chadway, der bei einem kleinen Lokalsender im kalifornischen Sacramento unerhört hohe Zuschauerzahlen damit erzielt, seinem vornehmlich weiblichen Publikum die Augen über die simple Natur des sexlüsternen Mannes zu öffnen. Für die ambitionierte Fernsehproduzentin Abby Richter (Katherine Heigl) bricht eine Welt zusammen, als ihr quotenvernarrter Sendeleiter den Grobian anheuert und ihn in Abbys Zuständigkeit übergibt: Das schlüpfrige Erfolgsformat soll in die morgendliche Newsshow integriert werden. Während Abby ihre Ideale von Professionalität und Anspruch im sonst so häufig als niveaulos gescholtenen US-Frühstücksfernsehen zerbröseln sieht, gerät auch sie nach und nach in den Bann des selbstsicheren Frauen- und vor allem Männerverstehers.



.. und nich wie man denkt ein Frauenfilm. Nungut. Schon ein Frauenfilm. Aber ich denke ja auch immer an die Freunde meiner Leserinnen, ich kann euch sagen dass sie nicht gelangweilt die Augen verdrehen werden ;)

Was ich bei diesem Film gelernt habe beziehungsweise wofür ich wieder 9 € ausgegebn hätte, hätte ich nicht diese spezielle Gratiskinogehenpluseinskarte, die mich zwingt jeden Dreck anzusehen:

Frauen sind mit einer Checkliste zusammen.
x 1,90
x blaue Augen
x ehrlich
x intelligent
x Doktortitel
x liebt Rotwein
x hört gerne klassische Musik
x geile Karre
x keine nervigen Exfreundinnen die ihn noch Abends vollheulen
x ..
x.........

Wenn ein Kerl dann annähernd diese Kriterien erfüllt, ist man halbwegs zufrieden. Sagt zumindest Mike. Wer 8 von 10 Punkten hat, gewinnt das Date dem gegenüber, der nur 6 hätte. Alles kla?

Voraussehbares Ende, mittelmäßige Schauspielleistung. Katherine Heigl wirkt bemüht die Rolle des Kontrollfreaks identisch zu verkörpern und Gerard Butler wirkt etwas unterfordert. (ich will Grey's sehen, ich will wieder Grey's sehen !!)

Es gab einige witzige Szenen bei denen ich wirklich kurz davor war diese klischeehafte Vermittlung von möglichen Tatsachen zu glauben. Für einen netten Abend an dem man sonst nichts vorhat sicherlich keine schlechte Alternative. Aber das Leben ist eben kein Film.

 
 
bicency
04 October 2009 @ 05:11 pm





 

Michel Comte ist einer der meist-gebuchten Mode- und Magazin-Fotografen der Welt, Enkel des Schweizer Flugpioniers Alfred Comte, der in den 1920er Jahren Flugzeuge baute, die teilweise aus den österreichischen Lohner-Werken stammten. Er arbeitete für Vanity Fair und Vogue, er portraitierte Celebrities aus Kunst, Musik und Entertainment wie Julian Schnabel, Jermey Irons, Demi Moore, Mike Tyson, Carla Bruni oder Michael Schumacher – und schuf dabei Ikonen der Portrait-Fotografie.

Er ist genau der Fotograf, der die heutige französische Präsidenten-Gattin Carla Bruni seinerzeit hüllenlos abgelichtet hat. Ein Abzug des Bildes hat vor einem knappen Jahr bei Christies’ einen Auktionspreis von 91′000 Euro erzielt.

Ausstellung: Das Museum für Gestaltung zeigt bis 3. Jänner 2010 die erste komplette Werkschau des Zürcher Fotografen (museum-gestaltung.ch)
 
 

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bicency
04 October 2009 @ 04:54 pm
Ich weiß. Es tut mir leid. Nein, ich möchte keine Entschuldigung hören, du weißt genau dass es so nicht weiter gehen kann. Wieso fällt dir das erst jetzt ein, dass du mich fast ein Monat vernachlässigt hast?

So oder so ungefähr könnte die Beschwerdemail meines livejournals klingen. Tatsächlich ist es so, dass ich nicht gerade aktiv war. Woran genau das gelegen hat, kann ich auch nicht sagen. Momentan lese ich viel. Genausoviel bin ich unterwegs, gehe ins Kino oder auf Parties. Was man eben als (quasi) volljährige (quasi) Maturantin tut.

Immer wenn ich etwas lese, das mich für einen Moment nachdenken lässt, schreibe ich es auf. Die letzten beiden Zitate sind aus meiner aktuellen Lektüre von Sarah Kuttner. Kuttner liebt - oder hasst man. Schade dass es ihre Sendung nicht mehr gibt. Musste oft lachen. Damals.

Alles an ihm macht wahnsinnig, vieles an mir mach ihn wahnsinnig. Jeder von uns denkt regelmäßig an Trennung, keiner hat den Arsch in der Hose. Ich denke, wir haben einfach Angst, allein zu sein. Lieber eine Beziehung mit Streit und fehlenden gemeinsamen Interessen als keine Beziehung.

und das hier fand ich auch ganz gut.

Glück hinterlässt keine Narben.
Aus Frieden lernen wir nicht viel.


Ist es nicht so? Der Mensch lernt nur wenn er scheiße frisst. Oder hat man sich nach einem glücklichen Tag schonmal gefragt, was man falsch gemacht hat? Ein gutes Zeichen um zu merken, dass es mir gut geht ist immer das nichtfragen. Oder nichtreden. Denn wenn ich Probleme habe, bin ich ununterbrochen am telefonieren, um mir wertvoll und nett gemeinte Tipps zu holen, die ich ohnehin nicht befolge. Ganz schön egoistisch, meint ihr nicht auch? Bei mir muss immer alles raus. raaaaaaaaaaaaus aus meinem Körper, möchte doch keine verstopfte Seele haben wenn ich ohnehin verkühlt bin. 



Karo ist eine junge Frau mit scheinbar normalen Problemen. Doch als sie ihren Job verliert und die Scheinbeziehung zu ihrem Freund aufgibt, der sie zum allen Überfluss auch noch überhaupt nicht vermisst, bricht eine Welt für sie zusammen. Es folgen Panikattaken und Depressionen.

 
 
bicency
09 September 2009 @ 05:09 pm

Und da war sie. Bennys Steffi. Steffi wie? Ist es nicht komisch, dass man manchen Menschen automatisch einen Nachnamen gibt, und zwar meist den Nachnamen des Menschen, durch den man diese Person kennt? Ich versuche mich daran zu erinnern, wann ich meine Bekannte, Bennys Steffi, das letzte Mal gesehen habe. Wie heißt sie noch mal? Es muss Jahre her sein. Als ihr Blick meine Augen schweift spüre ich, dass sie mich erkannt hat. Kann sie meine Gedanken lesen? Doch sie grüßt mich nicht. Gut, dass sie es nicht kann. Weiß sie überhaupt noch wer ich bin? Denkt sie nun an unsere letzte Begegnung oder ist es für sie vollkommen irrelevant? Ist es zuviel verlangt einen Menschen zu grüßen, mit dem man früher gefeiert hat? Wie oft am Tag geht man an Menschen vorbei die man kennt. Versucht sie in Bussen zu ignorieren, schaut völlig starr auf den Boden um den Blicken nicht zu begegnen und ist verwirrt falls man doch angesprochen wird.

Wiegehtesdirlangenichtgesehenichmeinenurmanlebtvorsichhinundsounddu?

Und irgendwann wird man danach gefragt, wann man Bennys Steffi das letzte Mal gesehen hat, falls in Gesprächen Erinnerungen an alte Zeiten geweckt werden. Ich merke mir sowas immer ziemlich genau. Ort und Stelle, Datum und Zeit. Ich kann mich daran erinnern als mir eine Freundin erzählte, dass ein Freund verstorben sei und sie zu seinem Begräbnis müsse. Ihre letzte Begegnung war in einer U-Bahnstation. Und beide sind aneinander vorbeigegangen. Jetzt wünscht sie sich die Zeit zurück. Oder vielleicht nur den Moment als sie mit ihm hätte sprechen können. Ich möchte nicht melancholisch werden (oder sollte ich sagen klingen?), das ist nun eben ein wahres und gleichzeitig trauriges Beispiel einer solchen Nichtbegegnung.

 

Wer weiß, vielleicht findet man  mich in manchen Telefonbüchern unter Bianca Alexandra. Oder Bianca Patrizia. Oder Bianca Geli. Oder, als … nein ich möchte nicht daran denken. Ich möchte vielleicht niemands Bianca sein bevor ich nicht als eigenständige Person wahrgenommen werde.

 
 
bicency
09 September 2009 @ 05:05 pm






Lobau, Vienna

 
 
bicency
05 September 2009 @ 01:30 pm
...bekomme ich vor Schulanfang einen kleinen Kreativitätsschub, der mich dazu anspornt meine tristen Mappen zu "collagieren".
Das sind die diesjährigen Ergebnisse.









Welches gefällt am meisten?

 
 
bicency
04 September 2009 @ 06:10 pm

Mittlerweile haben wir den 4. September und ich frage mich jeden verdammten Sommer, wieso die warme Jahreszeit viel schneller vergeht als der Winter. Einige Sachen habe ich noch auf meiner imaginären ,,bevor-der-sommer-endet-to-do-liste“, doch ganz werde ich diese wohl nicht abhaken können. Da bleibt nur eines. Auf den nächsten Sommer warten. Boot fahren, Kino im Freien, Urlaub am Strand. Und mit dem guten Wetter verabschiedet sich langsam aber doch auch meine Partylaune - und wegen letzterer auch meine Gesundheit. Trotzdem, ich sollte nicht jammern. Und mich wirklich nicht beschweren. Gar nichts zu tun, das wäre doch auch keine Welt. Man kann Freiheit und Ferien – beziehungsweise Urlaub – doch nur genießen, wenn man weiß, dass etwas danach kommt. Zumindest wenn man so zukunftsorientiert wie ich ist. Montag um 10 Uhr beginnt übrigens mein letztes, 13. Schuljahr. Jeder schläft gerne bis 12. Aber würde man bis 12 schlafen, wenn man wüsste dass überhaupt nichts auf einen wartet? Ich kann nur von mir sprechen, aber ich brauche eine Beschäftigung. Eine Aufgabe. Kann man natürlich auch wieder relativ sehen. Ich kenne doch auch einige meiner weiblichen Kolleginnen, die sich mit Männern ihre Freizeit vertreiben. Oder mit Computern. Ist schließlich auch ein Zeitvertreib. Würde ich mir zwar nicht antun, nur um meine Langeweile zu überlisten, aber gut. Kann man leider nicht so gut im Lebenslauf verwerten. Hobbies: Männer. Hin und wieder auch Parties und Alkohol. Das bringt mich auf ein weiteres Thema. Partyfotos auf Facebook und StudiVZ. Welcher Jugendliche, beschränken wir uns auf ein Alter von 15 bis 24, hat nach dem Sommer keine Partyfotos auf seinem Profil? Bierflasche neben dem Pool, Cocktail trinken unter den Palmen. Außerdem -wie wollen Firmen auf mein Profil zugreifen, wenn ich nur meinen Freunden erlaube meine Fotos anzusehen? Wieder Panikmache um nichts. Genau wie bei der Schweinegrippe. Da fällt mir wieder ein: Gut, dass ich heute beim Arzt war.

 
 
bicency
31 August 2009 @ 12:10 pm
Partytechnisch war das Wochenende wieder einmal ausgezeichnet. Leider nur noch eine Woche bis es wieder zum alltäglichen Schulalltag wechselt. Ich sollte es mir nicht angewöhnen bis 13 oder 14 Uhr zu schlafen.

Hier einige Fotos der Locations, an denen ich mich am Wochenende aufgehalten habe. Und dazu eine Playlist, die ich gerne gehört hätte und teilweise auch habe.








Wolfgang Gartner - Latin Fever
Spencer & Hill - Trespasser
John Dahlback - Out There
Fedde Le Grand - Let Me Be Real
Medina - You & I (Spencer & Hill Remix)
Dirty South Vs. Sebastian Ingrosso - We Are Kidsos
Lay Jay - Bingo
Jeremih - Birthday Sex
Get Far - The Radio
Bob Sinclar - Love you no more
Deadmau5 - Hi Friend
La Roux - Bulletproof
Stephan Bodzin - Liebe ist
Remute - Zuendli
Muzzaik - Fat Patchy (Original Club Mix)
 
 
bicency
24 August 2009 @ 11:48 am








Samstag hatte ich ein kleines Shooting mit Nina. Hier einige Resultate davon, sie selbst hat auch einige Fotos von mir geschossen, die ich später online stellen werde. Tut mir leid, dass ich in letzter Zeit nicht dazu komme die Kommentare zu beantworten, ich genieße noch die letzten 2 Ferienwochen und bin fast nur unterwegs. Die Zeit bleibt schließlich nicht stehen. Aber fotografisch tut sich generell einiges, Donnerstag wird hoffentlich endlich das Motorradshooting verwirklicht.

Die letzte Woche war ich hauptsächlich damit beschäftigt für meinen Führerschein zu lernen, hab am Donnerstag die Theorieprüfung mit 91/100 bestanden und das musste anschließend ordentlich gefeiert werden.

 
 

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bicency
17 August 2009 @ 04:43 pm
Einer meiner momentanen Lieblingssongs. Nicht zum Feiern. Nicht zum Tanzen. Einfach nur zum Zuhören.

Adele - Hometown Glory

Titelsong zum Film ,,Zweiohrküken"



I've been walking in the same way as I do
Missing all the cracks in the pavement
And tutting my heel and strutting my feet
"Is there anything I can do for you dear? Is there anyone I could call?"
"No and thank you, please Madam. I ain't lost, just wandering"

Round my h o m e t o w n
Memories are fresh
Round my h o m e t o w n
Ooh the people I've met

Are the wonders of my world
Are the wonders of my world
Are the wonders of this world
Are the wonders of my world

I like it in the city when the air is so thick and o p a q u e
I love to see everybody in short skirts, shorts and shades
I like it in the city when two worlds collide
You get the people and the government
Everybody taking different sides

Shows that we ain't gonna stand
Shows that we are united
Shows that we ain't gonna take it
Shows that we ain't gonna stand
Shows that we are united

 
 
bicency
17 August 2009 @ 04:34 pm


Vor ein, zwei Wochen war ich mit meiner Karobluse inklusive Knoten in der City unterwegs. Und dann entdecke ich diesen Artikel.
Absolutes Must für die letzten Sommerwochen. Was meint ihr?

 
 
bicency
17 August 2009 @ 04:10 pm

Was die Leugnung von Ungerechtigkeiten in Liebesbeziehungen angeht, so gibt es einen nie versiegenden Strom von triftigen Gründen, die erniedrigende, ungleiche Einteilung zu entscheiden. Ein Teil der Leugnung und Unsichtbarmachung ist zudem die Schwierigkeit zu definieren, was Liebe eigentlich ist. Ich denke viel über den Satz nach, dass die Liebe ist, was die Liebe macht. Wenn wir die Liebe mehr als Handlung und weniger als Gefühl betrachten würden, dann würden automatisch Verantwortung und Verpflichtungen daraus folgen. Wenn wir aufhören würden, die Liebe nur als Gefühl zu sehen, dann würde es uns leichter fallen, gegen das Argument zu streiten, dass die Liebe sich bei verschiedenen Individuen unterschiedlich ausdrücken kann. Wenn wir eine gemeinsame Definition von Liebe hätten, würden wir nicht so leicht auf die romantischen Bilder aus Hollywood hereinfallen, die nur die Mängel einer Beziehung verdecken. All die Geschichten, wie langweilig die Liebe ohne Romantik ist, ohne Rosen und Champagner. Geschichte, die ich zu Tausenden gelesen und gesehen habe und die mich glauben lassen, meine Sehnsucht richte sich auf prunkende Schnittblumen.

 

Könnte es sein, dass so viele die Meinung vertreten, die Liebe bedeutete für verschiedene Menschen Verschiedenes, weil wir, wenn wir die Liebe genau definieren würden, auch unsere Sehnsucht erkennen müssten?

 

Wenn ich jemals eine Tochter bekomme, dann hoffe ich, dass sie nicht hübsch ist. Wenn man ein Mädchen ist und außerdem noch hübsch, wird man zur Beute. Ein leichtes Opfer für die sexistische Scheißsozialisierung. Die Mädchen glauben lässt, ihr Wert liege in ihrem Aussehen. Wenn du nicht ganz so hübsch bist, hast du eine Chance, auch andere Talente zu entwickeln. Zum Beispiel durch gute Leistungen in der Schule.

 

Mein Beruf als Journalistin war lange Zeit das einzige Gebiet, auf dem ich mich begabt fühlte, obwohl ich diese Art von Künstlerlegende eigentlich verachte, die Vorstellung, alles Ernstes zu glauben, dass manche einfach mit einer Begabung geboren werden. Etwas, was man hat oder nicht hat. Und wie durch Zufall sind die Menschen, die man als begabt bezeichnet, oft weiße Männer aus der Mittelschicht, und die besitzen auch noch die Macht, zu definieren, was ein Künstler ist.


 

Ein feministisches, verbittert geschriebenes Buch über das Leben einer dreißigjährigen Mutter, die ihr Kind liebt und es dennoch für eine Woche lang alleine lässt. Praktisch alleine, in der Obhut seines Vaters. Sie muss dem Alltag entfliehen, eine Weile allein sein. Doch als sie genau das ist, packt sie die Sehnsucht. Sie stellt alles in Frage, ihre Vergangenheit, ihren Job, das Sozialsystem, die Politik, die Männer aber vor allem die Ungerechtigkeit der Ehe.

 

Als ich dieses Buch gelesen habe, fühlte ich mich wie in der Zukunft. Ich bin weder dreißig, noch verheiratet – geschweige denn Mutter. Es ergreift einen klein wenig die Panik, wenn man liest mit welcher Banalität sie die Schattenseite einer langjährigen Beziehung beschreibt.

 

Der Titel passt wie die Faust aufs Auge, denn Sara – die Hauptperson – ist eine Bitterfotze. Sie gibt sich mit nichts und niemanden zufrieden, was auch ihr gutes Recht ist. Dennoch muss man hin und wieder auch froh über das Leben sein, das man hat. Und nicht nur daran denken, was man verpasst haben könnte.

 
 
bicency
11 August 2009 @ 07:20 pm
Ein kleines Experiment. Hat gestern stattgefunden.









 
 
bicency
07 August 2009 @ 11:10 am

Der Titel stammt von einer Postkarte, welche ich am Karlsplatz erblickte als ich mit meiner Freundin aus Deutschland in Wien unterwegs war. Die letzten 4 Tage habe ich mehr von meiner eigenen Stadt gesehen als je zuvor. Zumindest mehr auf einmal. Wann beschäftigt man sich schon mit seiner eigenen Stadt? Im Sommer ist man damit beschäftigt die Welt zu bereisen, nur weg von hier. Wieso eigentlich? Habt ihr schon einmal eine Führung durch die eigene Stadt gemacht statt in einer Woche alles von New York/London/Barcelona sehen zu wollen? Informationoverload. Ich kann es jetzt von mir behaupten. Ich sehe meine Stadt, Wien, jetzt mit anderen Augen. Wien ist eine Großstadt, die mit dem Rest Österreichs nicht viel gemeinsam hat, ohne das jetzt abwertend zu meinen. Wien hat alles.

Um auch anderen Menschen einen kleinen Cityoverview zu verschaffen möchte ich die letzten Tage zusammenfassen, mir die Fotos noch einmal ansehen und schließlich auch nicht meinen Lesern vorenthalten. Pia wenn du das liest. Es war toll.

Beginnen wir bei der Donauinsel, Station U1. Auf 21 Kilometern kann man skateboarden, Rad fahren, spazieren, Eis essen gehen. In der Wiese liegen und Musik hören, Cocktails schlürfen. Die perfekte Abwechslung zum Großstadtalltag. Genau wie die verschiedenen Bademöglichkeiten.17 Sommerbäder gibt es in Wien. Unter anderem das Gänsehäufel - mit einem Fassungsvermögen von 8000 Personen, das Arbeiterstrandbad, das Theresienbad, das Kongressbad oder das Stadionbad.

Wie viele Einkaufszentren es gibt kann man nur schwer abschätzen. Die größten sind die SCS (Shopping City Süd, Badner Bahn), die jedoch etwas außerhalb von Wien liegt, das Donauzentrum (U1 Kagran), das Stadioncenter (U2 Stadion), und unzählige Einkaufsstraßen in der Innenstadt (U1 Stephansplatz, U3 Neubaugasse). Die größte davon ist die Mariahilferstraße, auf der man unzählige Stunden später zwar sicherlich erfolgreich den Heimweg antreten kann aber auch gewiss eine Menge Geld liegen gelassen hat. Denn bis man erst von einem Ende zum anderen gelangt ist es ein langer Weg. Gleich am Ende der Mariahilferstraße befindet sich das Museumsquartier. Vorbeischauen lohnt sich definitiv.


Mariahilferstraße

Um sich von den Shoppingstrapazen zu erholen empfehle in die verschiedenen Lokale am Rand des Donaukanals (U1 Schwedenplatz). Liegestühle, kühles Bier, leckere Steckerlfische – was will man mehr? Dabei ist es egal ob man sich ins Tel Aviv oder in die Hermann Strandbar setzt, das Feeling ist unvergleichbar. Da vergeht einem sogar das Fernweh.


Schwedenplatz
 

Und wenn nicht gibt es immer noch den Naschmarkt mit Lokalen wie NENI, Deli, Orient & Occident). Nicht nur kulinarisch ein etwas anderer Ort in Wien (U4, Kettenbrückengasse).



Auch fürs Nachtleben kann ich einige Tipps geben, die jedoch ziemlich subjektiv sind. Ins U4 (U4 Meidling Hauptstraße) würde ich mich am Dienstag nicht mehr begeben: Pro: Super Musik, super Leute und super Stimmung aaaber: Anstellzeiten von 2 (!) Stunden nicht ausgeschlossen, 9 € Eintritt, Gedränge und Hitze pur. Dann doch lieber an einem Freitag oder Samstag vorbeischauen – da lohnt es sich definitiv. U1 Schwedenplatz befinden sich viele kleine Bars und Lokale (Bermudadreieck genannt), aber besonders gern feiern gehe ich in den Stadtbahnbögen (U6 Nußdorferstaße): Kju [:Q] und Loco bevorzugt.

 

Hast du Lust auf Karaoke singen, dann wirst du im SOHO deine Freude haben. Soweit ich weiß gibt es so gut wie jeden Tag Karaoke (U6 Handelskai).

 

Den Wiener Prater muss man auch gesehen haben, dort befindet sich das Riesenrad oder der 100-jährige Toboggan-Turm. Abends strömen viele Jugendliche in die relativ neue Diskothek Praterdome (U1 Praterstern, 8 – 10 € Eintritt).

 

Möchtest du die wichtigsten Gebäude von Wien sehen musst du eine Ringtour machen, am besten bei der U2-Station Schottentor in eine Ring-Bim (gelbe Straßenbahn) einsteigen, die Führung kostet 6 €. So habe ich auch noch einige neue Informationen über meine Heimatstadt erworben. Man glaubt gar nicht wie viele wichtige Gebäude Wien hat. Eines der wichtigsten ist natürlich das Parlament. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann mir gerade schreiben. Oder einfach googeln.


 

U4 Hietzing befindet sich das Schloss Schönbrunn mit dazugehörigem Tiergarten. 6 € Eintritt bis 18, Erwachsene zahlen 14 €.


 

Im Schlosspark sieht man die Gloriette.


Pinguin im Tiergarten Schönbrunn

U2 Rathaus ist auch ein wichtiger Ort, an dem man gewesen sein muss wenn es einen nach Wien verschlägt. Im Winter gibt es dort den schönsten Christkindlmarkt mit dem besten, wenn auch nicht gerade billigsten, Punsch.




Rathausplatz

Am Stephansplatz laufen einem die ungewöhnlichsten Leute über den Weg und man kann den Stephansdom bestaunen. Vorallem Samstags ist vor dem Dom die Hölle los.

 


Hier endet mein kleiner Bericht. Wenn du mehr über Wien erfahren möchtest, kannst du gerne konkrete Fragen stellen, dann füge ich weitere Sachen in diesen Bericht hinzu. Ich habe die letzten Tage meine Augen offener gehalten als je zuvor. Und sehe erst jetzt, wie schön Wien eigentlich ist. Und dass ich froh darüber sein kann, in dieser Metropole zu leben.

 
 
bicency
07 August 2009 @ 10:33 am

Wenn ich schon über Scarlett Johansson berichte, dann darf man natürlich auch das Schaffen ihres Ehemannes nicht außer Acht lassen. Ryan Renolds spielt an der Seite von Sandra Bullok den Assistenten, der zur Ehe gezwungen wird. Wozu das Ganze? Seine Chefin, auch Miststück genannt (Sandra Bullock), braucht eine Aufenthaltsgenehmigung für die USA. Sie ist jedoch Canadierin und die Anwälte verlieren langsam die Geduld. Erst als die beiden in Alaska auf sich allein gestellt sind und sie seine Familie kennen lernt, sehen die beiden mehr als nur Geschäftspartner ineinander. Mal was anderes als Liebe auf den ersten Blick. Falls es soetwas gibt. Aber dennoch unterhaltsam. Auch wenn man Sandra sonst nur aus witzigen Filmen kennt, nimmt man ihr die Rolle nach einigen Minuten ab. Nicht sofort, aber sehr bald.

Geht rein, wenn ihr einen Sommerabend gemütlich ausklingen lassen wollte, aber erwartet nicht allzuviel Romantik oder Spannung. Ein sehr vorhersehbares Ende.

Interview mit Ryan Renolds (Jolie)

In ihrem neuen Film gibt es eine Nachtszene mit Sandra Bullock. Was sagt ihre Frau Scarlett dazu?
Scarlett und Sandra sind gute Freunde, wir waren alle zusammen schon ein paarmal im Urlaub. Als ich ihr die Details der Nachtszene schilderte, konnte sie sich nicht mehr halten vor Lachen.

Warum? Was ist denn passiert?
Sandra und ich trugen hautfarbene Teile, die untenrum alles verdecken sollten. Beim Dreh verrutschten die ständig, und die Crew sah Dinge, die sie nich sehen sollte oder wollte (lacht). Irgendwann pfefferten wir die Teile in die Ecke und haben wirklich nackt gespielt. So bin ich einer der wenigen glücklichen Männer, die Sandra Bullock ohne Kleider gesehen haben.

Und was hat sie über ihren Body gesagt?
Sandra hat meine Frau beglückwünscht.